Integrative Grundschullernstube Hertleinstraße 22-24

1.-4. Klasse

Adresse
Integrative Grundschullernstube Hertleinstraße 22-24
Hertleinstraße 22
91052 Erlangen
Träger
Stadt Erlangen (Kindertageseinrichtungen)
Rathausplatz 1
91052 Erlangen
lernstube.hertleinstrasse22@stadt.erlangen.de
https://erlangen.de/aktuelles/lernstuben-lernen-fuers-leben
09131/86 3570 (Frau Gottschalk-Gaudig)
Öffnungszeiten11:00 - 17:00 Uhr
Schließtage30
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, für Kinder mit besonderem Förderbedarf, integrative Einrichtung

Aktuelle Informationen

Vorstellung/Besonderheiten

Die Grundschullernstuben des Stadtjugendamtes Erlangen sind Kindertageseinrichtungen für Kinder mit besonderem Förderbedarf im Schulalter.

Sie sind in Stadtteilen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf und hohen Belastungsfaktoren. Somit liegen sie im direkten Wohn- und Lebensumfeld der Kinder.

Sie arbeiten in kleinen Gruppen mit höchstens 15 Kindern. 

Als niederschwelliges Angebot bieten sie Kindern in ihrer persönlichen oder / und familiären Situation intensivere Unterstützung an.

Bildung
Die Lernstube begleitet Ihr Kind in seiner Entwicklung und Bildung - genau abgestimmt auf seine Stärken und Talente. Denn jedes Kind ist verschieden.

Integration
Deshalb gibt es in der Lernstube auch integrative Plätze. Eine Heilpädagogin, eine Mototherapeutin oder andere Fachdienste können bei der Integration in die Gruppe helfen.

Beratung
Die Pädagogischen Fachkräfte der Lernstube unterstützen und begleiten Sie als Eltern bei den alltäglichen Erziehungsfragen und stehen Ihnen bei besonderen Herausforderungen beratend zur Seite.

Räumlichkeiten

Die Gestaltung und der Ausbau der Räume erfolgt nach den Erkenntnissen von Prof. Wolfgang Mahlke. Durch die ausgewogene Raumstruktur können die Kinder Rückzugsmöglichkeiten finden, Nähe und Distanz selber bestimmen, aber auch aktiv und autonom agieren.

Die Einrichtung besteht überwiegend aus dem Naturmaterial Holz, das Stabilität, Geborgenheit und Wärme vermittelt.

Die aus Holz gefertigten Einbauten der Gruppenräume sind unter Berücksichtigung der Raumstruktur, der Lichtverhältnisse und der passenden farblichen Akzente konzipiert worden.

Außenanlagen

Die Lernstube nutzt die Grünflächen vor und hinter dem Gebäude.

Regelmäßig genutzte Spielflächen außerhalb

  • Spielplätze in der Pestalozzi-, Isar-, Saale- und Froebelstrasse, Am Färberhof sowie dem Spielplatz neben der Eichendorffschule
  • Schulspielplatz, Sportplatz und Sportwiese der Pestalozzischule
  • Abenteuerspielplatz der Angerinitiative
  • Spielplätze im Regnitzgrund
  • Wasserspielplätze Am Färberhof, am Schwabachgrund und am Spielplatz neben der Eichendorffschule
  • Kumpfwiese Michael-Vogel-Strasse zum Fußballspielen und Schlittenfahren

Tagesablauf

Während der Schulzeit ist die Lernstube täglich von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

In den Ferien sind die Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 15 Uhr.

11.00 Uhr- nach Schulschluss kommen die Kinder auf dem direkten Weg in die Einrichtung und werden durch die pädagogischen Fachkräfte der einzelnen Gruppen begrüßt. Sie können frei aus verschiedenen Spielangeboten auswählen, sich ausruhen, erzählen, oder draußen auf der Wiese vor dem Haus spielen. Das Lesen der 1. und 2. Klasse ist hier täglicher Schwerpunkt der päd. Arbeit. 

13.00 Uhr- das Mittagessen findet gruppenweise und in einer gemütlichen und entspannten Atmosphäre statt. Es dauert in der Regel 30 Minuten. Im Anschluss erfolgt ein kurzer Austausch über den geplanten Nachmittag. Zudem sorgt ein wöchentlich wechselnder Tischdienst für saubere Tische.

13.30 Uhr-  Zeit für das Freispiel. Vor der Hausaufgabenzeit sollten sich, wenn möglich alle Kinder, draußen an der frischen Luft bewegen. 

14.00 Uhr- Betreute Hausaufgaben- und Lernzeit in Kleingruppen, immer mit der gleichen pädagogischen Fachkraft

15.00 Uhr- Gruppenübergreifende Freispielzeit nach Beendigung der Haus- und Lernaufgaben in der Einrichtung, auf der Wiese hinter der Lernstube und/oder auf die nahegelegenden Spielplätze. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass das Freispiel während des Alltags nicht zu kurz kommt.

ab 15.00 Uhr- Es werden verschiedene Angebote und Projekte je nach thematischen Schwerpunkten und Interessen der Kinder angeboten. Hier gibt es offene und feste Gruppen - gruppenübergreifend, je nach Angebot und Thema, auch das Freispiel ist hier weiterhin möglich.

16.30 Uhr- Gemeinsamer Tagesabschluss, wie z.B. Spiel- oder Quizrunden, gemütliches Beisammensitzen, Vorlesen oder gemeinsames Essen der selbst zubereiteten Speisen.

17.00 Uhr- Ende der Lernstubenzeit während der Schulzeit.Viele Kinder gehen alleine nach Hause, manche Kinder werden abgeholt.

 

Essen

Mittagessen

Wir bieten täglich einen warmen Mittagstisch für alle Kinder an. Grundlage der Essenszubereitung ist Tiefkühlkost, die durch frisch zubereitete Nahrungsmittel bereichert wird. Das Mittagessen wird von den pädagogischen Fachkräften, mit Blick auf die Bedarfe und Wünsche der Kinder, zusammengestellt und von unserer Mittagskraft zubereitet. Wir legen Wert auf eine ausgewogene Ernährung, mit viel frischem Salat, Rohkost, Gemüse und Obst. Auch dem Wunsch der Kinder nach Süßspeisen kommen wir gerne ab und zu nach.

Frühstück, Zwischenmahlzeit

In den Ferien und an den schulfreien Tagen wird zusätzlich ein vielseitiges und abwechslungsreiches Frühstück angeboten. Bei Ausflügen im Ferienprogramm werden Brotzeit und Getränke meist von dem pädagogischen Personal vorbereitet und oder mitgenommen.

Getränke

Getränke werden den Kindern in Form von unterschiedlichen Teesorten, Saftschorlen und Wasser zur Verfügung gestellt.

Nicht gestattet ist das Verzehren von Coca-Cola und Energy-Drinks.

monatliche Gebühren Verpflegung ab 01.09.2025:

Mittagessen € 62,00

Brotzeitgeld € 7,00

Getränke € 3,00

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 22.08.2025 09:48:58)

Grundlagen

Durch das implementieren der Partizipation in unserer Einrichtung werden bei den Kindern Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungs-, Kommunikations- und Aushandlungsfähigkeiten sowie Problemlösungskompetenzen gefördert und eingeübt.

Das erreichen wir u.a. durch wöchentlich stattfindende Gesprächskreise zu verschiedenen Themen, wie z.B. das gemeinsame Erarbeiten von Gruppenregeln und Konfliktlösungsstrategien, bei der Planung und Durchführung von Projekten oder Angeboten, bei der Gestaltung unseres Essensplanes, der Ferienfahrt und alltäglichen Anlässen.

Grundsätzliche Zielsetzung und Schwerpunkte in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern sind die Förderung im emotional-psychischen, kognitiven, sozialen und physischen Bereich. Die einzelnen Ziele sind verknüpft, bedingen sich gegenseitig und sind für jedes Kind individuell zu bestimmen.

Ziele im emotional-psychischen Bereich sind die Stärkung des Selbstwertgefühls, die Entwicklung von Selbstvertrauen, die Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und die Förderung der Selbständigkeit.

Neben dem kognitiven Bereich steht sowohl die schulische Förderung, als auch das Erlernen von Kulturtechniken und Alltagsfähigkeiten im Vordergrund. Im schu-lischen Bereich sind die Vermittlung von Lerntechniken, wie das Lernen lernen und die Vermittlung von alternativen Lernmethoden, die Spaß am Lernen bringen, von großer Bedeutung.

Die Elternarbeit hat einen sehr großen Stellenwert in unserer Arbeit und wird daher gründlich und regelmäßig in Form von terminierten Gesprächen sowie Tür- und Angelgesprächen durchgeführt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit hilft allen Beteiligten bei der Umsetzung der gemeinsam gesetzten Ziele.

Kontakte zu den Schulen und der Austausch mit den Lehrern ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. In Gesprächen mit den Lehrern wird der individuelle Förderbedarf der Kinder in schulischer und sozialer Hinsicht festgestellt. Lehrergespräche werden im Regelfall gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten besucht.

Weitere Ziele sind die Sensibilisierung der eigenen Gefühle, der Aufbau und die Festigung von Beziehungen, die Förderung der Kooperationsfähigkeit und des Teamgeistes, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Rücksichtnahme und Solidarität.

Im physischen Bereich stehen die Körperhygiene und die Förderung der grob- und feinmotorischen Fähigkeiten im Vordergrund.

Darüber hinaus wird sowohl auf eine altershomogene, als auch auf eine altersgemischte Förderung Wert gelegt.

Unsere Schwerpunkte können nur umgesetzt werden, wenn die Kinder grundsätzlich gerne die Einrichtung besuchen und ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und liebevollen Annahme gegeben ist.

Zusätzliches Angebot

  • Zusammenarbeit mit der Schule
  • Lehrer*innen der Pestalozzi-Grundschule, der Ottfried-Preußler-Schule in der Liegnitzer Straße sowie in der Stinzingstraße.
  • Fachdienste
  • interner Fachdienst bevorzugt für Kinder auf integrativen Plätzen,
  • externe Fachdienste für Kinder auf integrativen Plätzen, z.B. STEP e.V., ALF
  • Allgemeiner Sozialdienst, ASD
  • Jugend- und Familienberatungsstelle, JFB
  • Mobiler Sozialdienst, MSD
  • logopädischer und medizinischer Fachdienst,
  • kollegiale Fachberatung
  • (Fach-)Ärzte, Psychotherapeuten, Psychiater
  • Organisation von Betreuung außerhalb der Einrichtung
  • Die Einrichtung ist mit der Grundschul-Lernstube in der Hertleinstraße 59a vernetzt. Bei Betreuungsbedarf für Kinder z.B. während der Schließzeiten, können Kinder einrichtungsübergreifend betreut werden

 

Vernetzung im Stadtteil

  • In regelmäßigen Abständen finden unterschiedliche Arbeitskreise statt:
  • Im Stadtteilnetzwerk Anger treffen sich viermal jährlich VertreterInnen des Stadtjugendamtes Erlangen der Abteilungen EInrichtungen zur Stärkung von Familien, Jugendsozialarbeit und Jugendarbeit, sowie dem ASD (Allgemeiner Sozialdienst). Dazu zählen die FapE (Familienpädagogische Einrichtung), die Grundschul- und Jugend-Lernstube/n, die OJSA (offene Jugendsozialarbeit), die JaS (Jugendsozialarbeit an Schule), der ASD (Allgemeiner Sozialdienst), die SGL (Sachgebietsleitung/en), die KoKi (Koordinationsstelle ‚Frühe Hilfen‘).
  • Zweimal jährlich treffen sich VertreterInnen der Arbeitsgemeinschaft Vernetzung (AG-Vernetzung) am Anger. Die AG-Vernetzung setzt sich zusammen aus MitarbeiterInnen von Kitas (Krippe, Kiga, Hort, LST, Mittagsbetreuung) FapE, JaS und Schule. Zusätzlich gibt es noch eine Unterarbeitsgruppe Arbeitsgemeinschaft Vernetzung Schulkind am Anger, die sich gesondert zu speziellen Schulkindthemen trifft.
  • Im Arbeitskreis Anger (AK-Anger) treffen sich viermal jährlich verschiedene Institutionen des Stadtteils, wie z.B. VertreterInnen des Jugendamts, des Amts für Soziokultur, von freien und kirchlichen Trägern und Institutionen, VertreterInnen der Pestalozzischule, der Arbeiterwohlfahrt (AWO), des Sportamts (BIG-Projekt), des Ausländerbeirats der Stadt Erlangen und verschiedene Parteien.
Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 22.08.2025 09:48:58)

News

Soziales Lernen

Die Förderung eines fröhlichen Miteinanders in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung und liebevollen Annahme ist die Grundlage für soziales Lernen.

Durch Partizipation lernen die Kinder in ihrem Sinne Einfluss auf die Einrichtung zu nehmen, ihre Wünsche und Gedanken zu formulieren und für sie einzutreten. Sie erlernen somit eine demokratische Grundhaltung zwischen Kind - Gruppe - Betreuer, bei der Regeln selbst aufgestellt und befolgt werden.

Konfliktsituationen geben den Kindern die Gelegenheit, sich im sozialen Miteinander einzuüben. Hierbei werden dieKinder von den Fachkräften angeleitet, gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln. In gemeinsamen Gesprächen werden aktuelle Probleme, die alle oder eine Teilgruppe betreffen, bearbeitet und gelöst.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die eigene und Fremdwahrnehmung. Die Kinder werden angehalten, über eigenes und fremdes Verhalten nachzudenken, es zu verbalisieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dadurch bekommen die Kinder ein Verhaltensrepertoire, was ihnen Handlungsspielraum für zukünftiges Handeln ermöglicht

Interkulturelles Lernen

Die Lernstube ist eine multikulturelle Einrichtung. Viele verschiedene Nationalitäten bereichern den Lernstubenalltag und bieten Anlass und Gelegenheit für einen weltoffenen Blick. Einflüsse und Anregungen aus anderen Kulturkreisen sind erwünscht und fließen immer wieder mit in den Alltag ein.

Im Rahmen der multikulturellen Erziehung ist es uns wichtig, dass sich die Erziehung eindeutig gegen jede Art von Rassismus richtet und jede Art von Religionszugehörigkeit weder fördert noch verurteilt.

Werteorientierung und Religion

Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen Religionen halten wir für ein wichtiges Erziehungsziel. In unserer täglichen Arbeit legen wir Wert darauf, dies zu vermitteln. Die Gestaltung von Festen im Jahreskreislauf (Weihnachten und Ostern) gehören zum Lernstubenalltag. Hierbei können die Kinder Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit anderen Religionen kennen lernen.

Sprache

Viele unserer Kinder wachsen zwei-, manche sogar dreisprachig auf. Das bedeutet, dass auf Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache und Wortschatz und dessen Erweiterung großer Wert gelegt wird. Die Kinder werden grundsätzlich angehalten, in vollständigen Sätzen zu sprechen und ermuntert, ihre Bedürfnisse zu artikulieren. Unterstützend können dabei das Einüben von Texten und das Erfragen nach der Bedeutung verschiedener Wörter sein. Das Einüben und Vortragen von Gedichten und Tischsprüchen spielen eine Rolle.

Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Medienpädagogik bekommt in der heutigen Zeit einen immer höheren Stellenwert. Kinder müssen fachgerecht bei der Nutzung der Sozialen Medien begleitet und hin-reichend eingeführt und aufgeklärt werden. Aus diesem Grund hat sich vor ein paar Jahren der Arbeitskreis Medienpädagogik beim Stadtjugendamt gegründet. Unser Ziel ist es, den Kindern einen altersgerechten Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln und sie über Gefahren und Möglichkeiten im Netz aufzuklären. An fast jedem Freitag in den Ferien gibt es daher einen Elektrotag in der Lernstube, an dem die Kinder ihre Medien von Zuhause mitbringen dürfen und unter Anleitung einen kindgerechten Umgang damit lernen.

In unserer Einrichtung stehen den Kindern zwei PCs bereit. Die Kinder werden zunächst mit der Nutzung der Computer vertraut gemacht. Hierbei machen die älteren Kinder mit einer Fachkraft einen Computerführerschein. Da-nach stehen ihnen verschiedene Lernprogramme zur Verfügung. Für Hausaufga-benrecherchen und Referate können die Kinder mit Unterstützung einer pädagogi-schen Fachkraft auf Kinderseiten im Internet zurückgreifen.

Neben den Computern gibt es Multifunktionsgeräte mit CD-Playern und einen Fernsehapparat. Gerne besuchen die Kinder das kommunale Kino oder das Ferien-kinoprogramm des Amtes für Soziokultur. Eine Digitalkamera ermöglicht den Kindern unter Aufsicht einen ordnungsgemäßen Umgang damit.

Umwelt

Besonders in den Ferien, wenn wir mehr Zeit zur Verfügung haben, nutzen wir die Naturräume in der näheren Umgebung, wie z.B. die Wiesen im Regnitzgrund, den Abenteuerspielplatz, das Walderlebniszentrum, das Erlebnisernten in Hüttendorf oder die Jugendfarm.

Während der Ferienfahrten gehen wir gerne Wandern und lernen so die Natur auf eine ganz neue Art kennen und sammeln unterschiedlichste Naturerfahrungen und -eindrücke. Wanderungen und Ausflüge zu Wildgehegen, Falknereien, Besu-che in Höhlen etc. zählen auch dazu.

Wichtig ist es uns den Kindern ein Umweltbewusstsein zu vermitteln. So achten wir auf den Wasser- und Stromverbrauch und halten die Kinder zu einem verantwor-tungsbewussten Umgang damit an. Regelmäßiges Müllsammeln auf den Wiesen rund um die Lernstube sehen wir als selbstverständlich an.

Ästhetik, Kunst und Kultur

Ein Bestandteil unserer Arbeit ist der Besuch von kulturellen Veranstaltungen und Institutionen. Hierzu zählen Besuche der Stadtbibliothek, verschiedener Theater, des Erlanger Stadtmuseums, Veranstaltungen des Kultur- und Freizeitamtes und unterschiedliche Ausstellungen in der näheren Umgebung.

Musik

Den Kindern und den Fachkräften stehen unterschiedliche Musikinstrumente zur Verfgügung, diese werden für gezielte und offene Angebote und Projekte eingesetzt.

Multifunktionsgeräte für CD und Radio sind als Medium in der Einrichtung vorhanden und werden individuell für Projekte, wie auch in der Freispielzeit genutzt. Zudem gibt es ein Fernsehgerät, einen DVD-Player sowie eine Fotokamera.

Mit Liedern lernen die Kinder u.a. Grammatik, Satzbau und den Wortfluss spielerisch zu vertiefen. Eingeübte Lieder werden gerne gesungen und vorgetragen.

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Um dem täglichen Bewegungsdrang unserer Kinder gerecht zu werden, gehen wir soviel wie möglich mit den Kindern raus. Besonders wichtig ist uns hierbei die tägliche Bewegung an der frischen Luft vor den Hausaufgaben.

Kurze Bewegungspausen während der Hausaufgaben, wie z. B. „20 Hampelmänner“ oder „einmal um das Haus rennen“, helfen den Kindern, sich besser zu konzentrieren. Das Kauen von Kaugummis während der Hausaufgabenzeit hilft manchen Kindern besser still zu sitzen und ist daher unter Absprache erlaubt.

Im täglichen Freispiel können die Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Verschiedene Spielgeräte von Bällen zu Sandspielsachen, Diabolos, Frisbees und Federballspiele, Wikingerschach etc. stehen den Kindern hier immer zur Verfügung.

Dem bewegungsarmen Schulalltag steht der wöchentliche und regelmäßige Besuch des Gymnastikraums in der Pestalozzischule entgegen und bietet einen guten Ausgleich, gerade in der nassen Jahreszeit.

Die jahreszeitlichen Gegebenheiten binden wir mit in unser Bewegungsprogramm ein, d.h. im Winter gehen wir Schlittenfahren und im Sommer besuchen wir die um-liegenden Schwimmbäder.

Der nahe gelegene Abenteuerspielplatz bietet mit seinem umfangreichen Angebot eine Fülle an unterschiedlichen Bewegungs- und Kreativangeboten für die Kinder und wird daher gerne besucht.

Gesundheit

Bei allen Kindern wird auf regelmäßige Körperhygiene geachtet. Das Waschen der Hände vor dem Essen und nach Besuchen im Freien und auf Spielplätzen sowie nach dem Gang auf die Toilette ist eine Selbstverständlichkeit.

Wir achten auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und deren Vermittlung. Bioprodukte finden ihre Verwendung und Getränke vom ortsansässigen Lieferanten werden bezogen. Das Probieren von unbekannten Lebensmitteln ist uns wichtig, um das Essensrepertoire der Kinder zu erweitern und neue Geschmacksnerven zu entdecken. Viele Kinder die unsere Lernstube besuchen, essen meist zunächst wenig Obst und Gemüse. Im Laufe der Zeit, so beobachten wir, wächst jedoch das Interesse und die Lust neue Dinge auszuprobieren um sie dann in ihre gewohnten Essensvorlieben zu integrieren. Zur Gesundheitsvorsorge gehört für uns ebenso ein ausgleichendes Bewegungsangebot.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 22.08.2025 09:48:58)

Übersicht

Die verbindlichen Richtlinien zur Aufnahme von Kindern wurden vom Träger erstellt.

https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/Stadtrecht/100.00_kindertageseinrichtungssatzung.pdf

 

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 22.08.2025 09:48:58)

Kurzbeschreibung, Haltestellen

Die Lernstube ist im Stadtteil Anger in unmittelbarer Nähe zur Pestalozzi-Grundschule in einem Wohnblock der GeWoBau Erlangen untergebracht und belegt das gesamte Erdgeschoss.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 22.08.2025 09:48:58)

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